Historie

Die erste Vespa "Paperino" kam 1946 auf den Markt. Ihr Erfinder war Corradino D'Ascanio – ein Ingenieur, dessen Traum es war, Hubschrauber zu bauen. Er „erfand“ das Konzept der Vespa kurz nach Kriegsende im Auftrag von Enrico Piaggio. Als ehemaliger Konstrukteur von Kriegsflugzeugen wollte er über die Produktion von Töpfen und Pfannen mit den vorhandenen Werkzeugen hinaus.

Die Ur-Vespa „98“ sollte einfach, sparsam und leicht fahrbar sein – und mit den vorhandenen Produktionsanlagen zu bauen sein. Weil Corradino nie zuvor Motorräder konstruiert hatte, ging er völlig unvoreingenommen an diese Aufgabe heran. Der Antrieb und die Kraftübertragung sollten so einfach wie möglich sein und so entschied er sich für den Direktantrieb, zumal der Kettenantrieb in der damaligen Notzeit aus Materialmangel fast unmöglich war. Auch sollte die Vespa keine Motorenteile haben, an denen man sich schmutzig machen konnte. Daher war der Motor komplett verdeckt untergebracht. Der Reifenwechsel sollte so einfach wie bei einem Auto sein.

--- Quelle: Wikipedia

 
Modellübersicht

----------------------------------------
1940 - 1959:
----------------------------------------

1946, Vespa 98: 3,2 PS (98 cm³), rund 60 km/h

1948, Vespa 125: 4,5 PS (125 cm³), 70 km/h

1955, Vespa 150 GS: 150-cm³-Motor, Vierganggetriebe, 10"-Räder, 100 km/h

1957, Vespa 125 VNA: 125-cm³-Motor, 8"-Räder, ca. 75 km/h, 4,5PS bei 5000 1/min, 1:20 Gemisch,..... (VNA1T: 1957-58; VNA2T: 1958-59)

1959, Vespa 125 VNB: Dieses Modell wurde mit 3 bzw. 4 Gängen hergestellt und hatte verschiedene Kennzahlen nach dem Kürzel VNB von 1–6 (z. B.: VNB4T)

1959, Vespa 150 VBA: 150(145,5)-cm³-Motor, 3 Gänge, 8"-Räder, ca. 85 km/h, VBA1T 1959-1960 (Tecnica)

----------------------------------------
1960 - 1979
----------------------------------------

1962, Vespa 160 GS: 160-cm³-Motor, Vierganggetriebe, 10"-Räder, (aus Vespa Tecnica)

1962, Vespa 150 GL: 150(145,5)-cm³-Motor, 4 Gänge, 10"-Räder, ca. 90 km/h, VLA1T 1962-1965 (Tecnica)

1963, Vespa 50: Die erste „kleine Vespa“ (in Smallframe-Bauweise) mit dem 50-cm³-Aggregat für die „Moped-Klasse“ (auch „V50 Special“ genannt)

1965, Vespa 180 SS: 180-cm³-Motor

1968, Vespa 125 Primavera: Eine der beliebtesten Vespas mit durchzugsstärkerem Triebwerk

1970, Vespa 50 Elestart: erstmals mit Elektrostarter

1972, Vespa 200 Rally: mit 12,3 PS eine Spitze von 116 km/h

1977, Vespa P 125 X: Neue Karosserie und modernere Technik, Vespa P 200 E mit elektronischer 12-V-Zündanlage

1978, Vespa P 150 X

----------------------------------------
1980 - heute
----------------------------------------


1981 (nur für Deutschland): P 80 X mit 80 cm³ erhältlich.

1983, Vespa PK (50 und 125 cm³; für Deutschland auch mit 80 cm³): Das Nachfolgemodell der Primavera bekommt eine modernere, dem Zeitgeist der 80er Jahre entsprechende geglättete Karosserie. Die 50er hat 3- oder 4-Gang-Getriebe; die 125er und die 80er haben grundsätzlich 4 Gänge; Elektrostarter gegen Aufpreis lieferbar.

1984, Vespa PK Automatica mit 50 und 125 cm³ (für Deutschland auch mit 80 cm³): erste Automatikvespa überhaupt.

1985, Vespa T5 Pole Position: mit 12 PS stärkste aller 125er Vespas (mit Alu-Zylinder und 5 Überströmkanälen)

1989, Vespa Cosa mit 125, 150 und 200 cm³ (letztere auf Wunsch mit ABS (Antiblockier-Bremssystem))

1996, Vespa ET: wird mit 460.000 produzierten Einheiten ein Erfolg.

2002, Vespa GT mit Viertaktmotoren, Variomat und erstmals Wasserkühlung.


--- Quelle Wikipedia

 Ads by Google

Hide Menu