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Alles zum Thema Lawinenkunde & Freeriden
Schneehöhen, Lawinenlageberichte, Bergwetter? Ich hoffe euch mit meiner kleinen Linksammlung einen umfassenden Überblick zu geben. Nie wieder einen geilen Tag mit Neuschnee verpassen.
Aber nicht umsonst beschäftigt sich diese Seite mit Lawinen und Tipps und Tricks rund um die Lawinenkunde. Ohne Lawinencheck und ohne dementsprechende Ausrüstung sollte das Backcountry passé sein.
Träumen darf man ja auch - deshalb findet Ihr auch eine Übersicht zu Heliskiing / Heliboarding in Alaska, Europa, Canada und Neuseeland.
Viel Spass mit der Seite und noch mehr Spass beim Shredden!
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Der Lawinenlagebericht
Das wichtigste Instrument zur Beurteilung der Lawinengefahr ist der Lawinenlagebericht. Links zu den aktuellen Lawinenberichten in den jeweiligen Gebieten finden sich auf dieser Seite. Alle Risikomanagement-Methoden, wie bspw die 3x3 Reduktionsmethode oder ähnliches basieren auf den täglich aktualisierten Lawinenlageberichten.
Hauptsächlich gibt der Lawinenlagebericht die Einstufung der der aktuellen Lawinengefahr bekannt (siehe Grafik). Des weiteren enthält der Bericht auch
-unverzichtbare Informationen zum Wetter der letzten Tage inkl. der Vorhersage für den kommenden Tag
-Informationen zu den Neuschneemengen und die Bedingungen für Abstecher ins Backcountry.
Einschätzungen zum Aufbau der Schneedecke sind unverzichtbare Informationen zum Einschätzen der Lawinengefahr und dem Anwenden von Risikomethoden.
Die Beurteilung der Lawinengefahr berichtet über Gefahrenstellen und Risiken. Die Angaben geben eindeutige Empfehlungen, welche Hänge und Expositionen zu meiden sind.
Die Beurteilung der Lawinengefahr enthält die Lage der gefährlichen Hänge, ihre Häufigkeit und Störanfälligkeit.
Beschreibung von Gefahrenstellen im Lawinenbericht:
Generell bezieht sich die Einschätzung von Gefahrenstellen auf Hänge über 30 Grad – bezeichnet als Steilhänge. Mäßig steil bezeichnet alle Hänge unter einer Neigung von 30 Grad, sehr steil entspricht einer Hangneigung von größer 35 Grad und extrem steil sind alle Neigungen über 40 Grad, meistens auch in Kammnähe zu finden. Felsdurchsetztes Gelände sind meist auch ein verlässliches Kennzeichen für sehr steile oder extrem steile Hänge.
Die Exposition bezeichnet die jeweilige Hangrichtung. Ebenfalls relevant ist, ob es sich um Hänge mit direkter Sonneneinstrahlung handelt oder Schattenhänge beschrieben werden. Da oft der Wind der Baumeister von Lawinen ist muss man unbedingt auch beachten, ob man sich in einem Windschattenhang befindet. Hier entsteht meist der gefährliche Triebschnee.
Die Häufigkeit von lawinengefährdeten Hängen wird durch Adjektive wie "vereinzelt", "vor allem" oder "verbreitet" beschrieben.
Die Höhe ist ein weiteres, entscheidendes Kriterium für den Lawinenlagebericht. Im Hochwinter sind meist höhere Lagen lawinengefährdert im Frühjahr meist niedrigere Lagen aufgrund von Nassschneelawinen.
Alle Angaben im Lawinenlagebericht beziehen sich auf konkrete Gefahrenstellen, die wie dargestellt gekennzeichnet werden.
Spontanauslösungen treten ab Gefahrenstufe 3 (erheblich) auf. Besonders gefährlich sind Hänge, die schon bei "geringer Zusatzbelastung", also einem einzelnen Snowboarder oder Skifahrer, abgehen können.
Eine "große Zusatzbelastung" beschreibt eine Belastung des Hanges durch zwei oder mehr Personen ohne Sicherheitsabstand. Eine große Zusatzbelastung kann aber auch durch einen Sturz entstehen. Sicheres Fahren ist also ebenfalls ein Kriterium für das Vermeiden von Lawinen.
Hauptsächlich gibt der Lawinenlagebericht die Einstufung der der aktuellen Lawinengefahr bekannt (siehe Grafik). Des weiteren enthält der Bericht auch
-unverzichtbare Informationen zum Wetter der letzten Tage inkl. der Vorhersage für den kommenden Tag
-Informationen zu den Neuschneemengen und die Bedingungen für Abstecher ins Backcountry.
Einschätzungen zum Aufbau der Schneedecke sind unverzichtbare Informationen zum Einschätzen der Lawinengefahr und dem Anwenden von Risikomethoden.
Die Beurteilung der Lawinengefahr berichtet über Gefahrenstellen und Risiken. Die Angaben geben eindeutige Empfehlungen, welche Hänge und Expositionen zu meiden sind.
Die Beurteilung der Lawinengefahr enthält die Lage der gefährlichen Hänge, ihre Häufigkeit und Störanfälligkeit.
Beschreibung von Gefahrenstellen im Lawinenbericht:
Generell bezieht sich die Einschätzung von Gefahrenstellen auf Hänge über 30 Grad – bezeichnet als Steilhänge. Mäßig steil bezeichnet alle Hänge unter einer Neigung von 30 Grad, sehr steil entspricht einer Hangneigung von größer 35 Grad und extrem steil sind alle Neigungen über 40 Grad, meistens auch in Kammnähe zu finden. Felsdurchsetztes Gelände sind meist auch ein verlässliches Kennzeichen für sehr steile oder extrem steile Hänge.
Die Exposition bezeichnet die jeweilige Hangrichtung. Ebenfalls relevant ist, ob es sich um Hänge mit direkter Sonneneinstrahlung handelt oder Schattenhänge beschrieben werden. Da oft der Wind der Baumeister von Lawinen ist muss man unbedingt auch beachten, ob man sich in einem Windschattenhang befindet. Hier entsteht meist der gefährliche Triebschnee.
Die Häufigkeit von lawinengefährdeten Hängen wird durch Adjektive wie "vereinzelt", "vor allem" oder "verbreitet" beschrieben.
Die Höhe ist ein weiteres, entscheidendes Kriterium für den Lawinenlagebericht. Im Hochwinter sind meist höhere Lagen lawinengefährdert im Frühjahr meist niedrigere Lagen aufgrund von Nassschneelawinen.
Alle Angaben im Lawinenlagebericht beziehen sich auf konkrete Gefahrenstellen, die wie dargestellt gekennzeichnet werden.
Spontanauslösungen treten ab Gefahrenstufe 3 (erheblich) auf. Besonders gefährlich sind Hänge, die schon bei "geringer Zusatzbelastung", also einem einzelnen Snowboarder oder Skifahrer, abgehen können.
Eine "große Zusatzbelastung" beschreibt eine Belastung des Hanges durch zwei oder mehr Personen ohne Sicherheitsabstand. Eine große Zusatzbelastung kann aber auch durch einen Sturz entstehen. Sicheres Fahren ist also ebenfalls ein Kriterium für das Vermeiden von Lawinen.
TIPP: Online Lawinenkurs
Online Lawinenkunde
interaktive Tourenplanung und Lawinencheck
GlossarLawinen/Schnee
Alle Fachbegriffe erklärt
Stubai 2009

3x3 Filtermethode
Aus dem Powderguide (/www.powderguide.com) Die 3x3-Filtermethode zur Beurteilung der Lawinengefahr
Ziel der 3x3-Filtermethode ist es, das Risiko einer Lawinenauslösung so weit als möglich zu vermindern. In der praktischen Lawinenkunde geht es darum herauszufinden, ob dieser Hang hält, wenn du ihn befährst. Dazu werden die drei lawinenbildenden Faktoren:
1. Schnee (Schnee- und Wetterverhältnisse)
2. Berg (Gelände)
3. Mensch (der einen Hang befährt) aus jeweils drei unterschiedlichen Entfernungen (Perspektiven) betrachtet.
Nämlich:
1. Regional
2. Lokal
3. Einzelhangcheck
1. Man beginnt immer mit der regionalen Beurteilung der Lawinengefahr. Dank Lawinenlage- und Wetterbericht kennt man die Gefahrensituation in der Region.
2. Bei der lokalen Beuteilung, im Gebiet, versucht man, durch ständiges Beobachten die möglichen Gefahrenstellen um sich herum zu erkennen.
3. Beim zonalen Einzelhangcheck fahndet man in dem Hang, den man befahren will, nach eventuell vorhandenen Gefahrenstellen.
Kommt man 3x3 = 9 x zu dem Ergebnis, dass die Verhältnisse günstig sind, kann man abfahren. Kommst du hingegen einmal oder öfters zu dem Ergebnis, dass die Verhältnisse ungünstig bzw. gefährlich sind, darf nicht gefahren werden - sonst befindest du dich in Lebensgefahr!
Die 3x3-Filtermethode entspricht einem System aus drei übereinander gelegten Sicherheitsnetzen. Je kleiner das zu beurteilende Gebiet ist bzw. je näher die Beurteilungsentfernung, desto feiner wird die Maschengröße des Sicherheitsnetzes - und umso kleiner wird letztlich auch das Risiko. Entscheidend ist die Reihenfolge der Beurteilung, d.h. es muss mit der regionalen Beurteilung (Vorbereitung) begonnen werden, der die lokale Beurteilung (im Gebiet) und schließlich der Einzelhangcheck folgt.
Ziel der 3x3-Filtermethode ist es, das Risiko einer Lawinenauslösung so weit als möglich zu vermindern. In der praktischen Lawinenkunde geht es darum herauszufinden, ob dieser Hang hält, wenn du ihn befährst. Dazu werden die drei lawinenbildenden Faktoren:
1. Schnee (Schnee- und Wetterverhältnisse)
2. Berg (Gelände)
3. Mensch (der einen Hang befährt) aus jeweils drei unterschiedlichen Entfernungen (Perspektiven) betrachtet.
Nämlich:
1. Regional
2. Lokal
3. Einzelhangcheck
1. Man beginnt immer mit der regionalen Beurteilung der Lawinengefahr. Dank Lawinenlage- und Wetterbericht kennt man die Gefahrensituation in der Region.
2. Bei der lokalen Beuteilung, im Gebiet, versucht man, durch ständiges Beobachten die möglichen Gefahrenstellen um sich herum zu erkennen.
3. Beim zonalen Einzelhangcheck fahndet man in dem Hang, den man befahren will, nach eventuell vorhandenen Gefahrenstellen.
Kommt man 3x3 = 9 x zu dem Ergebnis, dass die Verhältnisse günstig sind, kann man abfahren. Kommst du hingegen einmal oder öfters zu dem Ergebnis, dass die Verhältnisse ungünstig bzw. gefährlich sind, darf nicht gefahren werden - sonst befindest du dich in Lebensgefahr!
Die 3x3-Filtermethode entspricht einem System aus drei übereinander gelegten Sicherheitsnetzen. Je kleiner das zu beurteilende Gebiet ist bzw. je näher die Beurteilungsentfernung, desto feiner wird die Maschengröße des Sicherheitsnetzes - und umso kleiner wird letztlich auch das Risiko. Entscheidend ist die Reihenfolge der Beurteilung, d.h. es muss mit der regionalen Beurteilung (Vorbereitung) begonnen werden, der die lokale Beurteilung (im Gebiet) und schließlich der Einzelhangcheck folgt.
Lawinenabgang in Gargellen/Montafon

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