Chugach Mountains / Valdez

Chugach Mountains / Valdez

 Ads by Google

 
Heliskiing in Revelstoke

gefunden auf Spiegel online



Zum Après Ski in die Idiotenbar

Heliskiing auf Champagnerschnee, enorme Höhenunterschiede, 52 Pisten: Mit Millioneninvestitionen will das kanadische Skigebiet Revelstoke zu den berühmten Regionen Whistler und Aspen aufschließen. Wenn es um originelle Bar- und Pistennamen geht, liegt es schon jetzt ganz vorne.

Revelstoke - Aspen, Vail und Whistler: Diese Orte fallen vielen Skiläufern sofort ein, wenn über Wintersport in Nordamerika gesprochen wird. Geht die Entwicklung so weiter wie zuletzt, dann könnte aus dem amerikanisch-kanadischen Trio aber bald ein Quartett werden: Revelstoke in der kanadischen Provinz British Columbia bläst zum Angriff auf die "Big Three". Mit einem Hunderte Millionen Euro teuren Tourismusprojekt sieht sich der bei Tiefschnee-Fans beliebte Ort auf dem Weg zum Skiresort der Superlative.

"Drei in eins" lautet das Motto im Südosten British Columbias. Denn in Revelstoke finden Urlauber Angebote aus den Bereichen <b>Heliski und Catski</b> - und seit einiger Zeit auch ein normales Skigebiet. Es bietet die nordamerikanische Rekord-Höhendifferenz von 1713 Metern.

"Damit hat Revelstoke jetzt einfach alles", sagt die Kanada-Expertin Pia Stumböck. Ihr verstorbener Vater Peter war einer der europäischen Ski-Pioniere in dem Eisenbahn-Städtchen am Columbia River. Zusammen mit dem Schweizer Peter Schlunegger und einer Handvoll weiterer Skiverrückter erkannte Peter Stumböck früh das Potenzial des 8000-Einwohner-Städtchens am Fuße des Rogers-Passes. "Was aber in den letzten Jahren in Revelstoke entstanden ist, hätte sich nicht mal mein Vater erträumt", gibt Pia Stumböck zu.

<b>Panoramablick vom Mount Mackenzie</b>

Revelstoke Mountain Resort, abgekürzt RMR, heißt das Ende 2007 eröffnete Skigebiet an den Westhängen des Mount Mackenzie am Ortsrand. Eine Achter-Gondel bringt die Wintersportler bis knapp unter den 2460 Meter hohen Gipfel, der einen Panoramablick über das breite Columbia-Flusstal, die Selkirk-Berge und Revelstoke selbst bietet. 52 Pisten schlängeln sich den Berg hinab. Die mit 15,2 Kilometern längste Abfahrt ist anfängertauglich, die meisten aber sind eher etwas für versierte Skifahrer - zum Beispiel die gleich unter der Gondel mit Buckeln überzogene "Kill the Banker"-Piste.

"Den Namen trug sie schon vor der großen Finanzkrise", versichert Skilehrer Jenson. Dann aber räumt er ein, dass sie in Revelstoke so manchen Finanz-Hasardeur tatsächlich am liebsten umgebracht hätten.

Denn beinahe hätte der Finanz-Crash das Skiprojekt in den Abgrund gerissen. Der Immobilienverkauf geriet ins Stocken und einer der Großinvestoren in Schwierigkeiten. Erst als mit Northland Properties Corporation ein großer Hotel- und Restaurantkonzern aus Vancouver die Aktienmehrheit übernahm, kam das Projekt wieder in Fahrt.

Und zwar sehr zur Freude der Ski-Fans: An Neuschneetagen können die Einheimischen gar nicht schnell genug in den von Felsen, Bäumen und Schluchten durchzogenen Kessel "North Bowl" kommen. Die sonst hier peinlich genau eingehaltenen Tempolimits auf der Zufahrtsstraße werden dann konsequent missachtet. An solchen Tagen "füllt sich unsere Stadtkasse, weil die Polizei dann hier immer ihre Radarfalle aufbaut", erzählt Collin, der in Revelstoke lebt und selbst gerne als Freerider ins Gelände geht.

Auf ein Bier in die Dorfidioten-Bar

<b>Neuschnee ist aber das einzige, was die Kanadier ihrer fast schon sprichwörtlichen Gelassenheit berauben kann</b>. Mittags beim Barbecue auf der Terrasse der "Daylodge" geht es dann schon wieder entspannt zu. Auch beim Après-Ski herrscht entspannte Atmosphäre statt Alpen-Halligalli: Erst trifft man sich zum Beispiel auf einen Kaffee mit deutschen Stollen im "Modern Bakeshop & Café", dann zum Bier in der angesagtesten Kneipe "The Village Idiot Bar & Grill".

Langsam etabliert sich auch die "Nelson Lodge" direkt an der 500 Meter hoch gelegenen Talstation als Après-Ski-Ort. Komplett fertig ist der Komplex mit Restaurants, Appartements und Hotels aber immer noch nicht. In drei Stufen soll RMR in den kommenden Jahren auf dann 20 Lifte, mehr als 100 Abfahrten, mehrere Appartementhäuser, Villen mit eigenem Helikopter-Landeplatz und Restaurants ausgebaut werden. Dann dürfte das wilde Freerider-Nest zwischen den Olympiastädten Vancouver (2010) und Calgary (1988) auch familientauglich sein.

Bei Tiefschnee-Freaks genießt es schon heute einen guten Ruf, was bei bis zu 18 Metern Schnee pro Jahr nicht verwundert. Das "weiße Gold" rieselt in Massen und in den Höhenlagen auch wunderbar trocken vom Himmel. <b>"Champagne Powder"</b> nennen die Einheimischen ihren Pulverschnee und die Straße nach Revelstoke "Powder Highway".

"Der Schnee und das Gelände machen Revelstoke zu einem der besten <b>Heliski-Gebiete der Welt"</b>, schwärmt Bergführer Paul aus der Schweiz, der gerade als Heliski-Guide eine Gruppe von Tiefschneefans in den Selkirk- und Monashee-Mountains führt. Hat der Hubschrauber die Skifahrer abgesetzt und wieder abgedreht, herrscht auf 3000 Metern in der kanadischen Wildnis plötzlich Totenstille.

Von den Rotorblättern aufgewirbelte Schneekristalle flirren wie in einer riesigen Schneekugel umher. Fernab der Zivilisation wirken die Bergmassive überwältigend, und das gemeinsame Abenteuer reißt die Teilnehmer mit. Wie ausgelassene Pennäler auf einem Schulausflug klatschen sich gestandene Männer immer wieder ab.

Lawinenrucksack als Lebensretter

Damit aus dem Traum kein Alptraum wird, werden Piloten und Führer viele Jahre lang ausgebildet. "Sicherheit geht immer vor", betont Andy. Der wortkarge Typ mit Minimal-Mimik sieht aus wie der Marlon Brando der Rocky Mountains und ist einer der erfahrensten Guides in Revelstoke. Lawinen kann aber auch er nie ganz ausschließen, weshalb ein ABS-Lawinenrucksack für jeden zur Grundausstattung gehören sollte. Das Airbag-System kann im Ernstfall verhindern, dass ein Skifahrer unter der Lawine begraben wird und ihm damit das Leben retten.

Neben der Sicherheitsausstattung muss auch das Wetter stimmen. Bevor das normale Skigebiet eröffnet wurde, blieb an den wenigen Tagen, an denen die Helikopter nicht fliegen konnten, nur Catski: Fast bei jedem Wind und Wetter transportieren die Pistenraupen Skifahrer und Snowboarder hinauf zu unberührten Hängen.

Beides aber hat seinen Preis: 420 kanadische Dollar (umgerechnet rund 270 Euro) kostet ein Catski-Tag. Ein Heliski-Tagestrip schlägt sogar mit 750 kanadischen Dollar (480 Euro) zu Buche. Die Pakete der Reiseveranstalter sind zwar günstiger. Eine ganze Woche Cat- oder Heliski-Urlaub können sich dennoch nur die wenigsten leisten. Und auch die eigenen Kräfte setzen Grenzen: Die breiten Tiefschneeski und der "Champagne Powder" ermöglichen zwar auch mittelmäßigen Skifahrern Tiefschneeabfahrten - irgendwann aber streiken die Oberschenkel.

Ein lockerer Tag auf der Piste ist deshalb eine gute Ergänzung zum Tiefschneefahren. Das Skigebiet hat Revelstoke komplettiert - seit der gerade begonnenen Saison 2009/10 können die Gäste gleich von der Talstation mit den Liften, dem Heli oder der Pisteraupe starten.

Bernhard Krieger, dpa

 
Was man über Heliskiing wissen sollte

Artikel aus der Welt

Was man über Heli-Skiing wissen sollte

Von Michael Hegenauer

Eines vorweg: Die meistgestellte Frage, seien wir mal ehrlich, lautet: Kann ich mir Heliskiingzutrauen? Der Spezialveranstalter Aeroski antwortet darauf wiefolgt: "Wenn Sie ein guter und sehr versierter Skiläufer sind, der auch in unterschiedlichem Gelände und bei wechselnden Schneeverhältnissen (also nicht nur in leichtem Pulver) kontrolliert fahren kann, dann gehören Sie dazu. Sie sollten aber in den letzten Jahren viel aktiv gefahren sein."
Die ehrliche Einschränkung: "Wer noch nie auf Skiern gestanden ist, für den sind unsere CMH-Heliskiwochen nicht zu empfehlen. Heliski-Neulingen dagegen wird nahe gelegt, eine Powder-Introduction Woche zu buchen."

Komplett-Angebote:
Der Spezialveranstalter Aeroski Reisen (Telefon 06081/2082, www.aeroski.com) hat in Deutschland die Generalvertretung des weltweit größten Heliskiing-Veranstalters;. Eine Woche Heliskiing mit geprüften Bergführern in einem der zwölf CMH-Skigebiete kosten im März etwa 4800 Euro (der Transport mit dem Helikopter wird in Höhenmetern abgerechnet, 30.500 Höhenmeter werden garantiert, weitere 1000 Meter kosten jeweils umgerechnet 56 Euro extra). Im Preis dieser neuntägigen Reise inbegriffen sind die Flüge mit Air Canada, Transfers, Mahlzeiten und alkoholfreie Getränke, sieben Übernachtungen im Doppelzimmer, Sicherheitseinweisung, die Benutzung spezieller Heli-Ski und natürlich das Heliskiing mit geprüften Bergführern enthalten.

Über denselben Veranstalter kann man auch eine Pre-Heli-Pauschale buchen: Das Package umfasst drei Nächte im Post Hotel Lake Louise mit Frühstück, zwei Liftskipässe für Lake Louise oder Sunshine, alle Transfers, Leihski und -stöcke, Aufenthaltssteuern und kostet ab 860 CAN$ (etwa 575 Euro).

Der Veranstalter Stumböck Club (www.stumboeck.com) bietet eine neuntägige Helireise mit Air Canada-Flügen, sieben Übernachtungen, Halbpension, zwei normalen Skitagen und Heli-Skiing an vier Tagen (12.000 Höhenmeter sind garantiert) im März ab 3148 Euro pro Person im Doppelzimmer. Tiefschnee-Ski können geliehen werden (38 CAN$ p.P./T.).

Zur individuellen Einstimmung:
Das beste Hotel in Banff ist das The Fairmont Banff Springs (www.fairmont.com/banffsprings). Die Skigebiete Sunshine Village (www.skibanff.com) und der kleine Hausberg von Banff, Mount Norquay (www.banffnorquay.com), liegen 10 bis 30 Bus-Minuten entfernt; das Skigebiet Lake Louise 30 bis 45 Minuten (www.skilouise.com).

Anreise:
Air Canada fliegt täglich von Frankfurt nach Calgary (Tickets ab 700 Euro, Zubringerflüge ab fast allen deutschen Flughäfen mit Lufthansa etwa 60 Euro (für das H+R-Ticket).

Mehr zum Winter in Kanada im Web:
www.travelalberta.com
www.BanffLakeLouise.com
www.HelloBC.com
www.CanadianMountainHolidays.com
www.hotsprings.ca

 
Heliskiing Schweiz

Heliskiing Schweiz

 
Die besten Heliskiing Gebiete

<b>Artikel aus der Welt</b>

<b>Die besten Gebiete zum Heliskiing</b>
Von Silke Wichert

<b>Canada</b>
Die Heliski-Saison in den Selkirk Mountains (British Columbia) geht von Ende Dezember bis Mitte April. Die Anreise erfolgt über Calgary nach Revelstoke. Der Veranstalter Stumböck bietet eine Woche Flug, Hotel, Ski-Pässe, Heliskiing und Guide-Service ab 2198 Euro ( www.stumboeck.com)

<b>USA</b>
Der höchstgelegene kommerzielle Landeplatz der USA liegt auf 2774 Metern in Telluride, Rocky Mountains. Anreise erfolgt über Denver nach Montrose, weiter geht es eineinhalb Stunden mit dem Auto. Der Veranstalter Faszination Ski bietet eine Woche Telluride mit Flug, Hotel, 4 Tage Skipaß, 2 Tage Heliskiing ab 3449 Euro ( www.faszination-ski.de).

<b>Georgien </b>
Der Kaukasus wird als Heliskiing-Gebiet gerade entdeckt. Das Lawinenrisiko gilt als gering. In Deutschland bietet Aeroski einwöchige Helireisen zwischen Ende Januar und Mitte April eine Woche ab 2840 Euro an (www.aeroski.com).

<b>Himalaya</b>
Die Mount-Everest-Region gilt noch als exotisch. Der Anbieter "Himalayan Heli Ski Guides" aus Chamonix bietet ein Wochenprogramm ab 6500 Euro (www.heliskinepal.com)

 
Heliskiing in Österreich

Heliskiing in Österreich

 
Heliskiing in Valdez

 
Erlebnisbericht über Heliskiing

<b>Bericht über Heliskiing auf sueddeutsche.de</b>

Skifahren mit Hubschrauber-Hilfe geht in den Alpen anders als in den Rockies: Es ist mehr als Skifahren im Pulverschnee. Viel mehr.
Da ist sie wieder, diese unendlich lässige Handbewegung. Bekommt wahrscheinlich nur ein Italiener hin. Oder ein Italiener, der auch noch Hubschrauberpilot ist. Einer wie Andrea: dicke Sonnenbrille, Rasur mal wieder vergessen, nur die Kippe im Mundwinkel fehlt. Wortlos winkt er die Gäste in den soeben gelandeten Hubschrauber. Hier oben, unterhalb des Monte-Rosa-Massivs, braucht es nicht viel Text; außerdem ist es sowieso zu laut.
Nur Frank, der Bergführer, ist per Funk mit dem Piloten verbunden, obwohl sie nur einen halben Meter auseinandersitzen. Es geht hinauf Richtung Viertausender, über mächtige Eisbrüche und ausladende Gletscherfelder.
Doch irgendwie fliegt Andrea heute eine merkwürdige Route, scheint wie ein Vogel Runden zu drehen, um an Höhe zu gewinnen. Die Kommunikation mit Frank wird intensiver, Zeigefinger deuten auf diverse Punkte unter uns, und mit einem Mal geht alles sehr schnell. Der Helikopter setzt auf - mitten auf dem Gletscher, ein paar hundert Meter unterhalb des angepeilten Grats.
Wir müssen raus, neben dem Hubschrauber kauern, bis Frank unsere Skier ausgeladen hat, Andrea wieder abhebt und gen Tal schwebt. "Der Koala ist hin, keine Power mehr in der Turbine", erklärt Frank, "das war dem Piloten zu unsicher. Laufen wir halt den Rest."

Der Koala ist der Hubschrauber: ein Agusta Westland 119. Fasst sieben Passagiere, ist bis zu 260 Kilometer pro Stunde schnell, hat 650Kilowatt Leistung, kann 650 Kilometer weit und bis auf 5700 Meter Höhe fliegen - wenn nicht gerade die Turbine schlappmacht. Dann kann auch mal auf 4000 Meter Schluss sein.
Und einem den sogenannten Rest bescheren: 200 Höhenmeter hinauf zum Colle del Lys. Abschnallen und aufsteigen? "Nein, nein", sagt Frank, "wir lassen die Ski an - wegen der Spalten." Prima, so ein Heli-Ausflug. Erfährt man die Geschichte mit der dünnen Luft mal am eigenen Körper.
Und das nach einer ausgiebigen Geburtstagsfeier - der von Frank Henssler, dem Bergführer und Gründer von Heli-Guides, einer Freiburger Bergschule, die Ski- und Freeridetouren anbietet - auch mit Hubschrauber. Er selbst hätte an diesem Abend in der "Birreria da Giovanni" in Gressoney nie von seinem Geburtstag erzählt, ruhig und zurückhaltend wie er ist.
Da brauchte es schon diesen etwas besonderen älteren Herrn mit Gitarre und Stirnband, der plötzlich ein Ständchen anstimmte. Jimmy Patterson, ein Kalifornier in den Sechzigern, Autor des Buches "Skiing around the world", 48 Länder in 30 Jahren, ein irgendwie übriggebliebener Ski-Bum, also ein Mensch, der mit wenig Geld und nur fürs Skifahren lebt.
Frank kennt ihn aus Kamtschatka, vom Heli-Skiing natürlich. Eigentlich kam Henssler in den Bergen Bulgariens auf die Idee mit der Fliegerei. Es wurde ein Geschäftsmodell daraus. Ein Jahr nach seiner Bergführerprüfung 1991 kam er zum ersten Mal nach Gressoney, diesen kleinen italienischen Ort auf der Südseite des Monte-Rosa-Massivs, schon damals ein ideales Gebiet für Freerider.
Jeder Hang ist frei befahrbar, das Panorama mit den zahllosen Viertausendern das wohl spektakulärste der Alpen - und: Es gibt mehr als 30 Hubschrauberlandeplätze, so viele wie nirgends sonst. "In Zermatt und Mürren sind es nur je drei", erklärt Frank, "in Frankreich ist Heli-Skiing komplett verboten, in Österreich geht es nur noch in Vorarlberg."
1996 etablierte sich Henssler als einziger nicht-italienischer Bergführer in Gressoney und startete vier Jahre später seine Heli-Bergschule. Mittlerweile bietet er Touren in Andermatt, Davos, Chamonix, Alaska, Bulgarien, Kamtschatka, Kaukasus und bald auch in Chile und Argentinien an. Die Kundschaft wächst: "Fliegen hat einen Suchtfaktor", sagt er, "die kommen alle wieder."
Was nachvollziehbar ist. Ein Heli-Tag in dieser Region ist anders als in den Rocky Mountains: sehr viel mehr als Skifahren im Tiefschnee. Eine Tour wie zum Beispiel die Zermatt-Runde fordert den kompletten Skifahrer: vom Colle di Felik auf 4061 Meter über Zwillings- und Gornergletscher bis nach Zermatt auf 1770 Meter, mit der Bahn wieder hoch aufs Kleine Matterhorn auf 3883 Meter, runter ins nächste Tal bis auf 1590 Meter, mit drei Sesselliften wieder auf 2740 Meter und schließlich hinab nach Gressoney-Staffal auf 1800 Meter.
Gut 40 Kilometer Strecke mit allen Schnee- und Geländeformen. Erlebnis-Skifahren. Ganz billig ist das natürlich nicht. Eine "Zermatt-Runde" kostet 280 Euro.
Es kann aber auch die Turbine versagen, der Bruchharsch dominieren, mitten im Gletscherbruch Nebel aufziehen - oder der falsche Mann an Bord sein. "Bislang hatten wir nur wenig Gäste, die sich selbst überschätzt haben", erzählt Frank, "aber die lasse ich direkt wieder abholen und runterfliegen."
Und wenn's der Koala nicht mehr tut, kommt das Lama - ein zwar älteres Modell, das allerdings sehr viel höher fliegen kann: Der Rekord steht bei 12.440 Meter. Aber mit Skiern muss das ja nicht unbedingt sein.

 
Valdez Heliskiing 2009

 
Vorsicht Lawinen!

Vor dem vergnügen kommt die Pflicht. Vor dem <b>Heliskiing</b> sollte immer eine intensive Auseinandersetzung mit dem Thema <b>Lawinen</b> stattfinden. Hier findet Ihr eine gute Informationseite zum Thema <a href="http://www.i-dex.de/mydex/Weatherman/index.php">Lawinen, Lawinengefahr und Sicherheit im Backcountry</a>

 
Taxi kommt...

Taxi kommt...
Hide Menu